Solange du rennst, rennt es hinter dir her.
Manches begleitet uns lange, bevor wir bereit sind, ihm einen Platz zu geben.
Wie ich dich begleite.
Hier musst du niemand sein. Nicht einmal die Version von dir, die du dir selbst jeden Tag erzählst.
Vielleicht hast du schon lange das Gefühl, nur noch zu funktionieren. Und trotzdem kommst du immer wieder an demselben Punkt an.
Genau diesen Raum möchte ich dir anbieten: einen Ort, an dem du aufhören kannst, gegen dich selbst zu kämpfen.
Mir ist wichtig, dass du das weißt.
Ich begleite Menschen. Ich repariere sie nicht.
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Deshalb gibt es keinen Weg, der für alle gleich ist. Meine Begleitung orientiert sich an dir, an dem, was dich beschäftigt, und an dem Tempo, das für dich stimmig ist.
Ich verspreche keine Heilung und keine schnellen Lösungen. Ich biete dir einen geschützten Raum, in dem wir gemeinsam hinschauen können.
Meine psychologische Beratung ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Wenn ich den Eindruck habe, dass eine andere Form der Unterstützung sinnvoll oder notwendig ist, werde ich das offen mit dir besprechen.
Verantwortung bedeutet für mich auch, die Grenzen meiner Begleitung zu kennen.
Meine Beweggründe
Hallo, ich heiße Selina.
Ich habe die Welt schon immer sehr intensiv wahrgenommen.
Als Flüchtlingskind bin ich mit vielen Unsicherheiten aufgewachsen. Sicherheit war für mich lange kein Gefühl, sondern eher ein Wort etwas, das ich verstand, aber nicht wirklich kannte.
Ich lernte früh zu funktionieren und alles mit mir selbst auszumachen.
Gleichzeitig blieb da eine Sehnsucht nach etwas, das ich damals noch nicht benennen konnte.
Mit etwa dreißig Jahren stellte ich mir eine Frage, die mein Leben veränderte:
War das alles?
Diese Frage wurde zum Beginn meiner eigenen Suche.
Auf diesem Weg begegnete ich unterschiedlichen Formen der Selbsterfahrung und Bewusstseinsentwicklung. Mit der Zeit wurde mir klar, dass Veränderung nicht entsteht, indem wir noch härter mit uns werden.
Sie beginnt dort, wo wir bereit sind, uns selbst zu begegnen.
Mit unserer Geschichte.
Mit unseren Ängsten.
Mit unserem Schmerz.
Mit allem, was wir lange nicht ansehen konnten.
Später begann ich meine Ausbildung in humanistischer Psychotherapie. Sie hat meinen Blick auf den Menschen vertieft und meine eigene Entwicklung weiter geprägt.
Heute fließt all das in meine Arbeit ein. Nicht als fertige Antworten, sondern als Haltung.
Ich glaube nicht daran, Menschen zu verändern. Ich glaube daran, einen Raum zu schaffen, in dem Veränderung entstehen kann.
Wie wir uns begegnen
Was oft keinen Platz bekommt.
Nicht alles, was in uns lebt, durfte bisher da sein.
Manche Gefühle begleiten uns schon so lange, dass wir gelernt haben, sie zu unterdrücken, zu überspielen oder ihnen auszuweichen. Nicht, weil sie falsch sind. Sondern weil sie uns wehtun.
Angst.
Traurigkeit.
Wut.
Scham.
Zweifel.
“Alles, was so lange vor der Tür stand, nimmt sich irgendwann wieder seinen Platz am Tisch.”
Was wir so lange ausgeschlossen haben, verschwindet nicht einfach.
Oft beginnt Veränderung nicht dann, wenn wir etwas loswerden wollen, sondern dann, wenn wir bereit sind, das anzusehen, wovor wir so lange weggelaufen sind.
Wenn Veränderung etwas in Bewegung bringt
Wenn wir beginnen, uns mit dem auseinanderzusetzen, was uns beschäftigt, tauchen manchmal Zweifel auf. Ängste werden spürbarer und alte Schutzmechanismen melden sich zurück. Vielleicht entsteht sogar der Impuls, wieder umzukehren oder nicht weiterzugehen.
Das bedeutet nicht, dass etwas falsch läuft. Oft ist es ein Zeichen dafür, dass sich etwas zu bewegen beginnt.
Unsere Schutzmechanismen haben uns einmal geholfen. Sie haben uns getragen, als uns keine andere Möglichkeit zur Verfügung stand. Deshalb lassen sie sich nicht einfach ablegen. Sie brauchen Zeit und einen sicheren Raum, in dem wir ihnen begegnen können.
Gerade in diesen Momenten kann es hilfreich sein, nicht allein zu bleiben, sondern innezuhalten und gemeinsam hinzuschauen.
Vielleicht beginnt es mit deiner Nachricht.
Wenn du mit mir in Kontakt kommen möchtest, findest du hier Raum für ein paar persönliche Zeilen.
Mein Raum zum ankommen
Lass uns ins Gespräch kommen
Wenn du das Gefühl hast, dass meine Begleitung für dich passend sein könnte, freue ich mich, von dir zu hören.
Du musst noch nicht ausführlich beschreiben, worum es geht. Ein paar persönliche Zeilen genügen.
Ich melde mich so bald wie möglich bei dir zurück.